Sonntag, 22. Februar 2009

Schönen Peterstag euch allen!

Ein bedeutsamer Tag gar majestischen Ausmaßes. Warum? Wikipedia sagt es euch:

Der Peterstag ist ein Gedenktag in Enkenbach-Alsenborn in Erinnerung an eine Hornviehseuche von 1776.

Tja... ich sach ma: Gut Horn!

Wieder was gelernt.

Samstag, 21. Februar 2009

Achja...

Ich habe Konzertkarten für ZZ Top!

Schon wieder so eine Band, die man als Kind mochte, weil die Eltern sie hören. Zwischenzeitlich findet man sie dann wieder so richtig schlecht, eben weil die Eltern sie hören, stellt dann aber postpubertär fest, dass die Musik einfach fetzt.

Da ich ausschließlich in männlicher Begleitung unterwegs sein werde, bedeutet das, dass ich gesichtsbehaarungstechnisch im Nachteil bin. Es gilt, mir etwas einfallen zu lassen. Hut? Brille? Glitzerpaillettenanzug? Vorschlag, anyone?



Freitag, 20. Februar 2009

E-kel-haft!

Leckerschmecker Werbefoto vs. die wahre Mobbelkotze: Fast Food - Ads vs. Reality

Donnerstag, 19. Februar 2009

Warum bloggt die denn schon wiiiieder nicht?!

Seit Tagen überlege ich, wie ich das zuletzt Geschehene in eine möglichst amüsante Geschichte packen kann, aber ich sag euch: Das wird so nichts. Ihr bekommt die schlichte Wahrheit ohne Schnörkel...

Wie ihr wisst, ist es nach einem halben Jahr Partnerschaft und zweieinhalb Jahren Abmühen aus. Das ist auch gut so. Ich hatte keine Lust mehr und war der Sache müde geworden. Mein Folgeplan lautete so: Nachdem ich zwei Tage trinke wie ein Loch, rauche wie ein Schlot und wahllos Lebensmittel in mich stopfe, beginne ich meinen Werdegang zu überdenken und im Übermaß auszugehen, um mir zahlreiche Gläser Cola-Rum und Zigaretten von verwegenen Männern ausgeben zu lassen, um sie dann aber doch süffisant lächelnd abblitzen zu lassen, da ich ihren Plan, mich mit diesen kleinen Aufmerksamkeiten fügsam machen zu wollen, längst durchschaut habe. Schließlich kommt es dann so, dass ich mit meinem lieben Freund O. nach Hamburg düse und ein Homofest besuche, wo ich mir eine niedliche kleine Blonde aufreiße, um meiner heimlichen Leidenschaft - triebhaftem Gerangele nackter Körper in dunklen Discothekenhinterhöfen - nachzugehen. Die kleine Blonde verliebt sich in mich und es kommt zu einer traurigen Szene, in der ich ihr einfühlsam erkläre, dass dieser ganze Beziehungskram nicht mein Ding ist und nicht das ist, was ich suche. Irgendwann wird mir dann in einer stillen Stunde bewusst, dass ich mich selbst belüge und mein kaltes Herz nur so friert, weil etwas fehlt: Die Liebe. Mit dieser Erkenntnis lerne ich zu leben... nein, das ist falsch. Man kann damit nicht leben. Mit dieser Erkenntnis finde ich mich schweren Herzens einfach ab und fühle mich so, wie sich jeder Single fühlt, wenn er an einem kalten Winterabend allein in seiner Wohnung sitzt und nach dem vierten Glas Wein freudlos zu Bett geht.

So wäre das gelaufen, wenn ich nicht...

...wenn ich nicht einfach 30 Sekunden, nachdem ich mit dem Gatten sprach, einen Menschen anrief, mit dem ich in der vorangegangenen Zeit eh schon täglich telefonierte. Ich rief Shini an. Shini lernte ich vergangenen Oktober in einem Onlinespiel kennen und wir gingen augenblicklich miteinander um wie Menschen, die sich bereits ihr Leben lang kennen. Ich rief ihn also einfach an. Ich rief ihn an, er wusste was passiert war und fand unmittelbar die richtigen Worte. Wir sprachen miteinander, wie wir es bereits den ganzen November lang taten, es fühlte sich nur irgendwie leichter an. Es fühlte sich an wie "Endlich habe ich mein Herz für dich komplett frei geräumt und nun komm rein". Er wollte rein. Ich ließ ihn. Und ich lud ihn einfach so über die Weihnachtsfeiertage zu mir ein.

Es ist der 22. Dezember, ich sitze zitternd vor Kälte und Aufregung vor dem Lüneburger Bahnhof, denn sein Zug verspätet sich um eine Stunde. Die Zeit vertreibe ich mir mit Musik, Zigaretten, Erdbeerkaugummis und dem Entwirren meiner Haare. Es ist zwanzig Minuten nach sieben, als ich aufstehe, durch die Bahnhofshalle gehe, durch die Unterführung, die Treppen rauf und zum Ende des Gleises. "Bitte Vorsicht an Gleis 2, der Zug aus Richtung Uelzen fährt ein" und ich spüre mein Herz pulsierend im Hals, während ich nervös mein Kaugummi ausspucke, leise fluche und immer wieder meine feuchten Hände an meinem Mantel abwische. Ich stehe flach atmend und starr am Abgrund, der Zug rollt an und hält. Menschen steigen aus, Trauben bilden sich, lösen sich wieder auf und zurück bleiben wir. Er an einem und ich am anderen Ende des Gleises. Die Welt steht ganz still, sie hat einfach angehalten und wir sind ausgestiegen, um für diesen einen Moment auf einem ganz eigenen Planeten zu stehen. Wir gehen aufeinander zu, ganz langsam, und ich merke, dass ich bereits jetzt schon vor Freude zu weinen beginne, während ich nur denke "Du bist endlich da." Und das ist auch das einzige, was ich sagen kann, während wir uns ewig in den Armen liegen. Wir stehen auf unserem Planeten, halten uns ganz fest und saugen den Duft des anderen in uns auf. "Ich kann es nicht glauben... endlich habe ich dich gefunden, du bist wunderschön. Ich liebe Dich", er nimmt meinen Kopf, vergräbt seine Hände in meinen Haaren und küsst mich. "Ab jetzt schreiben wir unser eigenes Wintermärchen."

Heute ist der 19. Februar, er ist noch immer hier.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Ich... habe... Kondome gekauft.

Macht man doch so als Single, oder? Ich dachte mir, dass das einfach dazu gehört und es ist mir grad ganz egal, dass sie vermutlich keine zwei Wochen halten werden. Denn wenn ich eines Abends auf der Couch rumliege, zum zwölften Mal Bridget Jones sehe, wirds mir in den Fingern jucken und ich puste sie auf und lasse sie durch die Luft flitschen. Das wird ein Spaß, hurra!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Immer wenn ich traurig bin, trink ich ein Gedeck oder Ich sollte nicht bloggen, wenn ich einen im Tee habe

"Boah, Cola! Wollen wir Cola trinken? Lass uns Cola trinken!"
- Jau.
"Mit nem Schuss Rum?"
- WAS?! Jetzt? Es ist 5 Uhr morgens! Sind wir Alltagstrinker?
"Heute ist Sonntag!"
- Achso, ja, Sonntage sind zum Trinken da, find ich auch.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Was wird denn nun aus mir?

Nun, da ich in der mir so lieben Weihnachtszeit ganz ohne Partner dastehe, wächst in mir noch mehr das Gefühl, mich so sehr amüsieren zu müssen, dass dieser Winter alle vorher da gewesenen Winter toppt. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ganz still darauf höre, was mein kleines, kaltes Herz mir sagt, dann freue ich mich ein wenig ob der ganzen spannenden Dinge die mich nun erwarten.

Bei all den lieben Worten, all der Zuwendung und all den Zuhörern fällt es mir aber auch echt verflucht schwer, meinen Plan, ein vergrätzter, die Liebe verfluchender Single zu werden, durchzuziehen. Verdammte Hacke.

Montag, 1. Dezember 2008

Aus.

Vorbei. Allein. Single. Puffpeng!

Wenn Ihr mich entschuldigt, ich muss schlechte Filme gucken, gräßliche Musik hören, mit dem Wein liebäugeln und kacke aussehen.

So schnell kanns gehen. Und so.

Freitag, 21. November 2008

Es schneit ja!, eine Liebeserklärung und ein wenig Kitsch

Und das am Welttag des Fernsehens, der an das erste Weltfernsehforum, welches 1996 stieg, erinnern soll. Die Medienobermacker treffen sich dort, um zu besprechen, wie es mit dem Medium weitergehen soll. Tja... drauf gepups, sag ich da. Wer kann schon vor dem Fernseher abhängen und an sich beratende Anzugtypen denken, wenn es draußen über Nacht so flockte?

Es ist der Moment, in dem du morgens deine Vorhänge aufziehst und plötzlich eine saubere Welt siehst. Es sind die veränderten Lichtverhältnisse in den Räumen deiner Wohnung und die zauberische Weise, wie es sacht den Boden bepudert. Es ist das Einmummeln in den Wintermantel und der zwei Meter lange Schal, den du dir bis unter die Nase zupfst. Es ist das Aufwachen vor dem Weckerklingeln und es sind die Telefonate an die noch Schlafenden, um sie zu wecken und ihnen zu sagen, dass sie aus dem Fenster sehen sollen. Es ist das Knirschen unter deinen Schuhen und das vorsichtige Herantasten bei jedem Schritt. Es ist der nasskalte Batzen in deinen Händen, die roten Wangen, das kratzende Geräusch der Schneeschieber aus jeder Ecke. Es ist die Spannung, mit der du die Flocken auf den Ästen der Bäume beobachtest und dich fragst, wann alles runterkracht, es ist das Verlieren in Gedanken, sofern man sich darauf einlassen mag.


Sonntag, 16. November 2008

Ooooh! So putzig.

Wenn ihr wissen wollt, wie mein Sonntag so war: Ich sah Hunde! Kleine Hunde! Zuckersüße Hunde! Spielende Hunde, kauende Hunde, bellende Hunde und wirklich sehr schläfrige Hunde. Die beste Sonntagsbeschäftigung. Ich hoffe, die ersetzen die Hunde dort ganz schnell durch andere kleine Hunde, wenn die da zu groß für ihr Bettchen geworden sind. Ich wüsste sonst nicht, wie ich meine Sonntage verbringen sollte.