Dienstag, 10. November 2009

Und ihr Lächeln strahlt so sonderbar

Morgen, Hannover: Kaschte, G. und ich.

Meine Jugend auf den Punkt gebracht. Tränen werden fließen.



Sonntag, 25. Oktober 2009

Wer an morgen denkt...

Glücklich, vielleicht? Ja, ich denke schon.

Die Emo-Woche fand hier noch keinen würdigen Abschluss, es war so viel passiert. Aus dem Wunsch allein zu bleiben, wurde ein neuer Mensch geboren. Es dauerte eine ganze Weile, denn hinter der lustigen Emosache stand eine ganze Menge ernster Gedanken, die nicht hier, sondern tatsächlich be- und verarbeitet werden wollten. Irgendwann war gut mit Spaß und Firlefanz, da musste einfach mal geweint und zu viel getrunken, nicht geschlafen und ungesund ernährt, schlecht gefühlt und letztendlich Rat in Gesprächen gesucht werden. Der neue Mensch ist älter geworden und hat erkannt, dass er doch nicht so übel ist, wie es ihm eingeredet wurde. Obschon er noch nicht ganz glaubt, trägt er Hoffnung in sich und ist, das ist nun ganz wichtig, nicht allein.

Blod2.0 versucht nun also, ganz unbedarft das Glück an sich heran zu lassen. Frei von Zweifel, Angst und Misstrauen. Es ist schwer, aber wenn ich ganz still bin und lausche, dann weiß ich, dass man es mir einfach machen wird.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Ein Emo in der Spongebob-Hölle

Die vergangenen Tage konnte ich mich nicht wie geplant der Traurigkeit hingeben, denn ich hatte schwer zu tun. Da trifft man sich mit Freunden, trinkt Wein und isst komplette Käseblöcke, plaudert, spielt "Wer bin ich?" und hat Spaß. Außerdem habe ich als Babysitter meine Fähigkeiten in Rappel Zappel, Lotti Karotti, Memory und Thaddäus Tentakel-Imitationen ausgebaut, Plüschtiere fliegen lassen und Kastanien Leben eingehaucht. Nun ist aber gut mit Fröhlichkeit, denn heute geht es, wie bereits angekündigt, zum Friseur. Die emoeske Grundstimmung soll aber auch diesmal nicht lange anhalten, denn:

15:00 Kaffee und Kuchen für Blod
20:00 Drogen für alle
23:00 Schnaps, Musik und Gewimmel

Bis morgen, Freunde!

Dienstag, 6. Oktober 2009

Liebesweh zur Nacht

Ich verliebte mich mit zarten 12 Jahren unsterblich in ihn. Mit 14 nahm ich Kontakt auf, wir lernten uns kennen, lieben und führten eine unbeschreibliche Romanze, an die bisher nichts herankam. Er ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich nun der Mensch bin, der ich bin. Es liegt daran, dass er der Mensch war, der machte, dass ich zum ersten mal liebte.

Der erste richtige Partner lässt einen so viele ungekannte Gefühle spüren, die mit all ihrer Schönheit und Macht auf einen einstürzen, dass man meinen könnte, etwas in der Art nie wieder erleben zu können. Wird man vermutlich auch nicht. Die erste glückliche Liebe bleibt in ihrer Einzigartigkeit auf ewig so sehr in dir verankert, dass du alles kommende daran misst.

Meine eigene, erste und einzige große Liebe verschwand als ich 18 war. Er ging fort und ich weiß bis heute nicht, wo er ist. Der Schmerz darüber wird wohl nie komplett vergehen und sitzt heute noch jeden Tag in mir. Allerdings weicht er Woche um Woche einem süßen Gefühl des Wehmuts - das macht es erträglicher. Lediglich die Sehnsucht nach einer Liebe, die ähnlich groß ist, zerbricht mir das Herz und ist schwer in Worte zu fassen.

Ich habe aus der ersten ehrlichen Liebe viel gelernt. Darüber, dass er einfach ging, verspüre ich keinen Groll mehr. Es wird richtig für ihn gewesen sein. Vielmehr bin ich dankbar dafür, dass mir ein so fantastischer Mensch den bestmöglichen Grundstein für mein emotional-partnerschaftliches Leben gelegt hat.

Mittwoch, 30. September 2009

Man muss sich reeeeinfühlen


"Lassen wir uns gemeinsam die Haare abschneiden?"
- Ja, man. Wir sind die My Chemical Romance Fanbase!

Wie bereits erwähnt, nehme ich die Sache hier toternst und habe darum:

  • meine Hornbrille wieder hervorgekramt, die ich coolerweise, noch bevor diese ulkige Szene ihren Anfang nahm, schon mit 13 trug
  • meinen Kleiderschrank überdacht
  • meine Haare rot-schwarz gefärbt
  • meine Schminkpalette um einige totenähnliche Farben erweitert
  • einen Gemeinschaftstermin beim Friseur vereinbart

Die Emo-Woche wird verlängert und läuft voraussichtlich noch bis zum 8.10. Ich habe Anhänger gefunden, mahaha!



Dienstag, 29. September 2009

Wahre Lügen

"Und, was hast du so gemacht?"
- Naja, erstmal stand ich so gegen 17:00 auf, hab mich vor den Rechner gesetzt und Kaffee getrunken. Dann rief ich meine Freundin an und wir verabredeten uns für 20:00. Jeder hat sich emoschick gemacht und ist dann zum gemeinsamen Treffpunkt, von dem aus wir dann jemanden gestalkt haben. Lief nicht so erfolgreich, also sind wir in den Supermarkt und haben 6 Liter Cola für den Abend gekauft. Dann gingen wir zu mir, haben traurige Musik gehört, geweint, eine halbe Flasche Rum getrunken, uns bei EmoVZ angemeldet und nen Porno geguckt.
"Ja nee, komm. Jetzt mal im Ernst hier..."