Donnerstag, 30. Mai 2013



Sonntag, 20. November 2011

Go!

Freitag, 5. November 2010

"Hat er sich die Haare.. so..."
- Ja, hat er.
"Er sieht nun so..."
- Er sieht nun nicht mehr aus wie ein Lump, er sieht nun aus wie eine Zecke.
"Ich mochte den Lump."
- Ich find die Zecke ok.

"Der Basser hat aber auch ne coole Frisur."
- Der konnt auch viel damit machen. Einmal hatte er sie so. Dann hatte er sie so nach hinten. Dann wieder so. Und einmal so wild zur Seite.
"Ist mir gar nicht aufgefallen."
- Ja, hatte er aber.

"Nun habe ich Lust, mir die Haare..."
- Ich auch.

Winzig klein und irre voll. Nicht ich, aber der Laden am Donnerstag. Ausverkauft. Wenn Konzerte machen, dass du dich unschlagbar fühlst
---
Etwas über ein Jahr ist es her, nun hab ich die Frisur.


Donnerstag, 27. Januar 2011

Zu fett für Ballett.

Sonntag, 21. November 2010

Mein Name ist Sarah, Leni und Ann. Ich bin Mitte 20, verliebt, verlobt, verheiratet und habe im Leben nicht so viel erreicht. Dafür bin ich sehr engagiert, wenn es um das Leben geht, welches mir nicht gehört. Ich und mein Mann, Freund und Ex-Partner zeugten ein Baby. Ein Wunsch, geboren aus Liebe und Leidenschaft. Überraschung. Unfall. Unter meinem Herzen wuchs ein Etwas heran, von dem ich schnell wusste, es würde zu mir gehören. Die Liebe die ich damals schon spürte, kann niemand nachempfinden und niemand weiß, wie überfordert ich damit bin. Den Schmerz der Niederkunft ertrugen wir gemeinsam und ich verstand nie, dass ich einem eigenständigen Wesen das Leben schenkte. Das Fürsorgerecht hat entschieden, dass mein Baby für Prestige zu sorgen hat, weil ich das allein nicht kann. Ich bin ein bisschen oberflächlich. Auch ein bisschen dumm. Ich schimpfe auf Vergewaltiger und fordere die Todesstrafe. Darum habe ich Fotos von meinem Baby online gestellt. So kann jeder sehen, wie sehr ich liebe. Täte ich das nicht, wäre das nicht klar. Weder den anderen, noch mir. Vorallem nicht mir. Ich bin mir meiner Selbst nicht bewusst und bin abhängig von der Bewertung anderer, damit ich sehen kann, wer ich bin. Vergewaltiger sind keine Menschen und gehören umgebracht. Was Pedobear privat so treibt, ist mir egal. Ich muss ihm nicht dabei zusehen, wenn er mit heruntergelassener Hose vor dem Rechner sitzt und sich auf das Gesicht meines Kindes einen runterholt. Weil ich noch nie ein Leben führte, Verantwortung nicht zu definieren weiß, weil ich mein Baby für schön, klug und dankbar halte - aber bezüglich der Schönheit nicht verstanden habe, dass niemand darüber richten kann, weil es moralisch verwerflich ist, Babys zu bewerten und die natürliche Schönheit eines Kindes atemberaubend ehrlich ist und jeder, der es in eine Maßeinheit presst, ein stumpfsinniger Seelenloser ist - habe ich mich dazu entschieden, es so früh wie möglich daran zu gewöhnen, worunter ich seit Jahren leide. Dabei hat es keine Wahl, denn es hat weder Ahnung von dem, was ich verbreche, noch kann es sprechen und ist darum wohl im Besitz eines kleinen Geistes, der meinem aber so weit ähnlich ist, dass ich davon ausgehe, es fände das gut, was auch ich gut finde.



Hoffentlich wird dir einmal angemessene Bewertung von rechter Seite zuteil.
Hoffentlich wird es dann klüger als du.

Donnerstag, 18. November 2010


Schönes Grün

..für Dich. In wenigen Tagen ist es trocken und Dein.

Mittwoch, 3. November 2010

Immer 
bei dir
bin ich 
ewig
ich 
und dein

Freitag, 29. Oktober 2010

Pathos wird spritzen

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Angst ist Gewohnheit.
Habe ich gelernt.
Ein zu Ängsten neigender Mensch folgt den immer gleichen Denkmustern, die ihn das Leben zu denken gelehrt hat. Denke und Körper arbeiten dann eng zusammen und physische Reaktionen folgen auf Gedanken und Phantasien. Üblerweise ist unser Körper dumm. Oder eben auch perfekt abgestimmt auf die Befehle unseres Kopfes. Das kommt halt ganz auf die Situation an: Ertönt ein lautes Geräusch und wir schützen automatisch unsere Ohren, dann ist das klug und Schreckangst, denn wir bewahren uns vor schlimmen Schäden und alles hat einen Sinn. Geräusch! >> man denkt "Auaaa!" >> Körper reagiert, Hände werden über die Lauscher gelegt.
Werden wir in die Enge getrieben und bedroht, treibt uns die Angst möglicherweise soweit, uns zu wehren und besonders schnell fort zu laufen. Der Körper reagiert mit Flucht. Das hat was mit Hormonen, erweiterten Gefäßen, erhöhter Herzfrequenz und all dem zusammenspielenden Kram zu tun. Alles top, muss so sein.

Unser Körper ist das Instrument unserer Gedanken.

Nun ist aber auch unser Hirn nicht in jeder Situation schlau. So kann es z. B. Verneinungen nicht verstehen. Ist ja momentan total angesagt: Denke nicht an einen meditierenden Mick Jagger!
Seht ihr, funktioniert nicht. Es ist nämlich so, dass unser Körper alles für bahre Münze nimmt, was wir uns im Kopfe erspinnen (wenn wir geneigt sind, uns dem hinzugeben, dramatisch zu sein, Angst zu haben). Sagen wir, es sitzt so ein armer ängstlicher Mensch in seinem Kämmerlein und fürchtet sich davor, der Partner könne ihn betrügen. Das Angstmenschlein ängstigt sich und malt sich grauenvolle Situationen aus. Vielleicht wie die Frau von Cowboys aufgegabelt wird oder auch ganz ernst, der Mann eine Affaire mit einer Kollegin eingeht. Unser Hirn versteht nun aber nicht nur kein Nein, sondern auch kein vielleicht, kein könnte und würde, usw, sondern sieht alles als gegeben an. So, als wäre alles längst passiert (Denn sonst würden wir uns ja keine Gedanken dazu machen. Denkt unser Hirn. Spacko.). Der Körper des irrationalen Angstmenschen reagiert daraufhin mit Schmerz und Kummer, Tränen, Krämpfen und Magenschmerzen und... Nun fühlt sich dadurch wieder das Hirn des Angstmenschen bestätigt. Denn: Wenn der Körper schon krampft und weint, muss es dafür auch einen Grund geben, also mache ich, dumm wie ich Hirn bin, mal weiter mit schlechten Gedanken und Signalen senden. Da kommt man nie wieder raus!

Nä. Wie bereits erwähnt, ist die Angst eine Gewohnheit und Gewohnheiten kann man verlernen, bzw. durch eine andere Gewohnheit ersetzen. Das ist äußerst langwierig, erfordert viel Disziplin und den nötigen Mut, sich mit seinen Ängsten und somit auch dem Schmerz auseinanderzusetzen. So wird man z. B. angehalten, sich so lange es geht in der akuten Angst aufzuhalten anstatt zu fliehen oder sich in einem Gefühlsgewusel in ihr zu verlieren, damit man erkennt, dass nach einer Weile automatisch Besserung eintritt. Es ist so, dass kein Mensch mit seiner Angst einen bestimmten Zeitpunkt übertritt, denn sehr lang macht der Körper die Fluchtbereitschaft schlicht nicht mit. Hilfreich ist obendrein, seine Angst zu kanalisieren, indem man währenddessen schreibt oder malt. Visualisierung, das Konzentrieren auf laute Musik oder einfaches abwechselndes Tippen auf die Oberschenkel bringt Angst-Hirn-Körper auch aus dem verängstigten Konzept. Man kann übrigens auch keinerlei Angst empfinden, wenn man summt oder singt. Es ist einfach nicht möglich.

Schön ist, das stand bisher in keinem meiner Bücher, dass der analytische Umgang mit der Angst präventiv wirkt. Ich bin kein Mensch mit Panikstörung oder Angst, aber ich sorge mich durchaus auch mal sehr und daraus entwickelt sich schnell Kummer und daraus kann dann auch Angst werden. Wissen entwaffnet den Feind, die Angst, erstickt den Keim. Du weißt plötzlich, wie du mit ätzenden Situationen umgehen musst, damit du gesund aus ihnen hervorgehen kannst. Denn niemand verbietet, bereits bei Sorgen zu schreiben und Lösungswege zu finden, um es gar nicht erst bis zur "richtigen" Angst kommen zu lassen.


Montag, 18. Oktober 2010


"Kleider machen Leute komplett/fertig"

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Dieser Eintrag ist für Dich

Nun, ich schreibe nicht nur, sondern arbeite auch jeden Tag fleißig am Rest meines Lebens.
So hat es sich ergeben, dass ich durch die spontan aufgenommene Mitarbeit in der Hausaufgabenhilfe feststellte, wie gut ich mit Kindern kann und dass die ja alle süß sind und überhaupt (sogar die Verkorksten wollen eigentlich nur schmusen). Also packte ich diese Erkenntnis zu einer anderen: Ich weiß, dass ich mich beruflich mit unterschiedlichen Menschen umgeben und dass ich unterstützen muss.

Voilà!

Unterschiedliche Menschen/unterstützen + Kinder rocken = Ausbildung zur Erzieherin + anschließendes Studium der Sozialpädagogik/Psychologie/Deutsch auf Berufsschullehramt

Das nenn ich mal nen Plan.

Seit August schreibe ich also 1en in der Schule und habe den vermutlich besten Unterricht der Welt mit den vermutlich angenehmsten Lehrern der Welt und fühle mich so wohl wie nie zuvor. Meine Klassenkameraden habe ich bereits lieb gewonnen (wir zelten am Wochenende, yej!) und versuche, ihnen die coolste Klassensprecherin ev0r zu sein. Dass wir uns alle mögen ist kein Zufall, denn an den ersten Tagen der Einführungswoche fanden wir uns selbst. Man schmiss einfach die 100 sich einander unbekannten Schüler in den Park, ließ sie laufen und am Ende stand die Einteilung von selbst. Darauf ausgelegte Spiele trugen dazu bei, dass wir uns in der nachfolgenden Zeit kennen lernten und eine Gemeinschaft bildeteten.

Von Montag bis Mittwoch sitze ich also, nein, ich sitze eigentlich selten, mache ich da so... Dinge (große Philosophie der Schule: Unterricht selbst gestalten, aufstehen, tun, rausgehen, man selbst sein, entspannter und leichter lernen durch Freude, etc.) und trinke sehr viel Kaffee. Tolle Sache: Den Kiosk/Mensamenschen sagen wie man heißt und sie darum bitten, sich dein Gesicht und das einzuprägen, was du standardmäßig orderst. Das wirkt dann später so lässig, wenn man nur aufzutauchen braucht und die wissen Bescheid.

Jedenfalls bin ich nun bereits Semiprofi in Sachen Lernverhalten ("Lernen lernen"), Intelligenzen des Menschen, Wahrnehmung, Gruppenbildung, -dynamik und -phasen, "Präsentationsmethoden präsentieren" - ohne Schmu, Visualisierung, gestalterischem Ausdruck und einigen anderen wahnsinnig interessanten Themen.

Wenn ich von Montag bis Mittwoch Dinge tu, dann bedeutet das nicht, dass ich den Rest der Woche nichts mache, mitnichten! Donnerstag und Freitag arbeite ich mit den süßesten Kindergartenkindern zusammen und komme in Kontakt mit sehr viel Pipi, Kaka, Speichel und Schnodder. Und es macht mir absolut nichts aus. Zumindest nicht psychisch. Physisch bedeutet es eine permanente Belastung und ich bin quasi seit dem dritten Arbeitstag mit kleinen Unterbrechungen krank und hatte im Laufe von zwei Monaten eine Grippe, eine Mandelentzündung, nun einen Schnupfen und nicht zu vergessen die todbringende Zeckenborreliose! An der tragen die Kinder keine Schuld, aber dieser abscheuliche Bakterienklumpatsch der meinen Körper noch immer verseucht, bringt mit sich, anfälliger für einfach alles zu sein. Ihr seht, Gefahr ist mein zweiter Vorname.

Die ständig dräuende Gefahr lässt einen das Leben genießen, ich sag es euch, liebe Freunde. Da begibt man sich leichten Fußes in jede Angelegenheit, die einem die verschneite Landschaft der trüben Realität erwärmt.
Du sagtest mal, die Realität zu erkennen sei wichtig, damit wir die Lücken zwischen den vielen Ernsthaftigkeiten des Lebens auch tatsächlich mit Dingen füllen, die wir lieben. Dieser Satz sollte von da an tief in meinem reparierten Herzen verankert und auf ewig tragender Gedanke sein, um das zu tun, was ich am besten kann: Ichsein, wachsen und mich freuen. :D

!Freude!

  • Darüber, dass ich KISS in diesem Jahr wieder gesehen habe, aah!
  • dass ich seit Januar nicht mehr rauche. ...Ich stand draußen und wartete auf ein Taxi, da zündete ich mir eine an und rauchte sie. Das Taxi war noch immer nicht da, also lief ich flink ins Warme, um mir den Zigarettengeruch von den Händen zu waschen. Das war er, der Moment. Ich hörte einfach auf.
  • dass ich in München mit 11 mir wildfremden Frauen eine Woche auf dem Boden schlief, nur kaltes Wasser zur Verfügung hatte und Kentucky Fried Chicken überlebte.
  • dass ich zum ersten Mal in meinem Leben erkenne, dass ich wie eine der Frauen aussehe, die ich selbst für ihre Schönheit bewundere.
  • dass ich mich nur noch mit Dingen umgebe, die persönlichen Wert haben.
  • dass ich an mir und meiner Umwelt arbeite.
  • dass ich Fehler erkenne, mich nicht in dem daraus resultierenden Leid suhle und mich allem ergebe, sondern ein Ziel ins Auge fasse und stetig an mir und meiner Umwelt arbeite.
  • dass ich gelernt habe, eigene Wertschätzung auszudrücken. Es ist eine wunderbare Gabe, sich selbst kritisieren (und dann auch an sich arbeiten) zu können. Es aber nur dabei zu belassen, bedeutet ein trauriges Leben.
  • dass ich Reisende war und nun immer bin und nie bleiben muss.
  • dass...





...Darüber, dass jede Emotion bedeutet, dass ich noch lebe und liebe und atme, Freunde der traurigen Unterhaltungsbranche!




In Liebe,

Frau Stresserella Blod
Ich FREU mich!