Mittwoch, 30. September 2009

Man muss sich reeeeinfühlen


"Lassen wir uns gemeinsam die Haare abschneiden?"
- Ja, man. Wir sind die My Chemical Romance Fanbase!

Wie bereits erwähnt, nehme ich die Sache hier toternst und habe darum:

  • meine Hornbrille wieder hervorgekramt, die ich coolerweise, noch bevor diese ulkige Szene ihren Anfang nahm, schon mit 13 trug
  • meinen Kleiderschrank überdacht
  • meine Haare rot-schwarz gefärbt
  • meine Schminkpalette um einige totenähnliche Farben erweitert
  • einen Gemeinschaftstermin beim Friseur vereinbart

Die Emo-Woche wird verlängert und läuft voraussichtlich noch bis zum 8.10. Ich habe Anhänger gefunden, mahaha!



Dienstag, 29. September 2009

Wahre Lügen

"Und, was hast du so gemacht?"
- Naja, erstmal stand ich so gegen 17:00 auf, hab mich vor den Rechner gesetzt und Kaffee getrunken. Dann rief ich meine Freundin an und wir verabredeten uns für 20:00. Jeder hat sich emoschick gemacht und ist dann zum gemeinsamen Treffpunkt, von dem aus wir dann jemanden gestalkt haben. Lief nicht so erfolgreich, also sind wir in den Supermarkt und haben 6 Liter Cola für den Abend gekauft. Dann gingen wir zu mir, haben traurige Musik gehört, geweint, eine halbe Flasche Rum getrunken, uns bei EmoVZ angemeldet und nen Porno geguckt.
"Ja nee, komm. Jetzt mal im Ernst hier..."




Montag, 28. September 2009

Melatonin und ich, wir sind ein duftes Team

Mein erstes Wochenende als Emo liegt nun hinter mir und gipfelte Samstag auch ziemlich angemessen auf einer Lesung Christian von Asters. Darf ich sagen, dass es schön war? Ließe das an meiner Glaubhaftigkeit zweifeln? Asters Geschichten haben mich beflügelt und schwer darin bekräftigt, die Welt, zumindest diese Woche noch, nicht leiden zu können. Zwar war es nun so kritisch nicht und überhaupt viel zu lustig, aber den Groll sog ich so gut es ging in mich auf. Ja, ich trotte mit vollem Ernst durch diese Tage und aus dem Kopf zwischen meinen hängenden Schultern wird noch Großes steigen.


Es ist überhaupt nicht einfach, ständig diese Emotionen mit sich herum zu tragen. Darum war ich auch sehr froh, nach der Lesung nicht ganz so allein auf der anschließenden Gruftpar-tey meine Gebeine schwingen zu müssen. Gemeinsam alles scheiße finden ist schön, wirklich. Und weil es so schön war, blieb ich lange, obschon ich am Sonntag arbeiten musste. Das war nun weniger schön, aber so konnte ich kacke aussehen und mein Innerstes nach außen tragen, ohne mich zu schminken.

Und wie es sich für einen traurigen Menschen ohne gesunden Tagesrhythmus gehört, blieb ich dann auch gleich die folgende Nacht wach, um mich mit meiner Emo-Freundin zu unterhalten und den heutigen Tag komplett zu verschlafen, hurra.





D-N!ce ‎(20:07):
gott ey.. ich könnt weinen
Blod ‎(20:07):
Was ist nur looos mit uns?
D-N!ce ‎(20:07):
ich weiß es nicht

Samstag, 26. September 2009

Einkaufsstraßenpetting

Schnaufend, fett und schwitzend. Ungeduldig wanken sie von einem Bein auf das andere und meistens sind sie auch noch alt. Menschen, die in einer Warteschlange zu dicht an dir stehen. Meistens treten sie allein auf und zeichnen sich durch einen schweifenden und tumben Blick aus, der besagt, dass sie nie von gesellschaftlichem Distanzverhalten gehört haben und sich schon mal gar nicht dafür interessieren, weil sie a) viel lieber Fußball gucken, während sie b) das Essen in sich hineinschaufeln, das eingekauft und abkassiert werden will. Inmitten dieser Schlange steht er also, dieser ganz spezielle Typ Einkäufer, atmet dir sein Mettbrötchen in den Nacken und wird intim. Und weil sie alle wanken, berühren sie irgendwann deinen Rücken mit ihren Bäuchen oder immensen Brüsten. Und weil ich das AUF DEN TOD NICHT LEIDEN KANN, habe ich mir angewöhnt, diese Menschen einfach auf ihre offenkundige Schmusigkeit anzusprechen. In der Regel reagiert dieser Typus entschuldigend und tritt einen Schritt zurück.

Anders verhält es sich mit Einkäufern, die im Rudel warten. Jugendliche hopsen dich laut keifend an, weil Pascal-Kevin die Anne-Carolin in die Seite piekste und die Spannung, ob es diesmal mit dem Alkoholkauf klappt, sie sowieso ganz zappelig macht. Die sind aber eher selten. Klappt ja eben auch nicht so häufig. Groß unterwegs sind hingegen Paare mit Einkaufswagen, der zunächst noch vor beiden her- und dir in den Pöter geschoben wird. Passiert das einmal, ist das okay. Passiert es zweimal, kommt die Shakira in mir zum Tragen und ich raste in der Beckengegend komplett aus. Nachdem der Einkaufswagen in den Unterleibern des wartenden Paares gekracht ist, gehts dann auch mit denen.

GANZ grauenvoll sind alte Menschen. Alte Menschen, die viel zu kaufen und ÜBERHAUPT keine Zeit haben. Die versuchen zunächst einmal, sich vorzudrängeln, indem sie dir vorgaukeln, dich nicht bemerkt zu haben. In solchen Härtefällen lasse ich mich unschwer zu einem mahnenden "Na na..." hinreißen und bestehe auf meinen Platz, damit man auch weiterhin sagen kann, die jungen Leute hätten keinen Anstand. Ging das dann ohne Unfälle vonstatten, wird der wartende alte Mensch hinter dir derweil zum Freak und lässt keine Möglichkeit aus, dir zu sagen, was für ein lahmer Arsch du seist. Man könne doch wenigstens noch einen Schritt weiter, andere Menschen wollen hier auch noch einkaufen, man habe noch Termine, nun gehen sie schon. "Wir sind hier nicht auf der Flucht", habe ich daraufhin mal gesagt. Dann nie wieder. Kann ich so auch niemandem empfehlen.

Freitag, 25. September 2009

Emotionsgeladen geht es weiter

Verehrte Leser,

die kommenden Tage erwarten Sie garstige Glossen, Hass und schlechte Laune. Aufgrund meiner derzeitigen Grundstimmung bietet es sich an, Ihnen genau das anzubieten. Hochqualitative Beiträge über die Dinge, die ich nicht leiden kann.

Freunde der tristen Unterhaltung, es ist Emo-Woche und die Reise ins Trauertal beginnt...

Kompensiert man irgendwann Alleinsein, indem man anfängt, verbiestert auf den Rest der Welt zu schimpfen? In den Gefilden der Antipathie fühle ich mich nämlich durchaus wohl.

Es ist herrlich, ein Single zu sein. Selten ging es mir so gut und ich fühle mich frei von aller Verantwortung. Auch habe ich beschlossen, meinen Weg vorerst allein zu gehen, wobei ich damit Romanzen nicht ausschließen möchte. Es ist spannend, nicht zu wissen, was genau einen erwarten wird, wenn man ausgeht oder sich auf einen Schriftwechsel mit jemandem einlässt. Doch es gibt sie, die schwarzen Stunden. Die Zeit, in der man daran denkt, es gäbe niemanden, der einen je ertragen wird. Und weil man derlei Gedankengut nicht ewig aufrecht erhalten kann, beginnt der Groll zu keimen. Der Groll gegen jene Menschen, die einem mit glücklichem Geschwafel auf die Nerven gehen. Gegen Menschen, die sich vor den eigenen Augen betatschen, küssen, beschmusen und die Umwelt mit Liebe verhunzen. Das sind Einzelheiten, die man nur verkraften kann, wenn man selbst mit breiigem Hirn in Liebesdingen unterwegs ist.

Allerdings dreht man sich mit derartigem Verhalten im Kreis. Hättest du gerne jemanden an deiner Seite oder zumindest in deinem Bett, dann wirst du nur schwer jemanden finden, wenn du Hass versprühst und garstig bist. Es gilt, einen Mittelweg zu finden. Irgendwas zwischen Arsch und traurigem Poet. Wie das funktionieren soll, weiß ich selbst noch nicht. Aber wir haben erst Tag 1 und Schreiben hatte für mich bisher auch immer etwas selbsttherapeutisches. Man darf gespannt sein.

No Risk, no Rum - das ist mein Motto

Bevor dann nachher eine weitere Spezialwoche beginnt, muss ich vorher einfach noch mal sagen, dass die Cabaret-Premiere urst gerockt hat. Ebenso die weiteren Vorstellungen, auf denen ich als bemühtes Kameramädchen das Spektakel auf Band brachte. Und weil ich dabei so gewissenhaft war, bin ich heute bei der Dernière UND der anschließenden Abschlussfeier zugegen, um dort einen riesigen... Woopie! zu machen (Fehlinterpretationen liegen hier ganz klar bei euch). Dennoch muss ich angesichts der Mottowoche vorsichtig sein und der Freude nicht gänzlich verfallen. Das brächte das Konzept durcheinander. Ein gottverdammter Drahtseilakt. Aber:


Mittwoch, 23. September 2009

Hochwissenschaftliche Twitterspamtestwoche - ein kurzes Fazit


Ich hielt es tatsächlich keine komplette Woche durch. Genau genommen twitterte ich zwei Tage in jenem Maße, wie es die Spamtwitterer tun. Es ist auch keine sehr spaßige Sache, finde ich. Vielmehr schämte ich mich hin und wieder für das, was ich den Followern zumutete - Belanglosigkeiten und Links, die der forschende Geek auch von allein finden würde. Es wurden aufgrund meiner Inkonsequenz (und einem ausgefüllten Leben fernab von Nahrung, Wäsche, Pipi ins Töpfchen und Katzenfotos) auch nur 9 neue Verfolger. Damit kann ich durchaus leben.

Freitag, 18. September 2009

Life is a Cabaret, old chum!

Jeden Moment breche ich in funkelndem Fummel zu meiner heutigen Theaterbegleitung auf, um sie in einen adretten Herren der 20er zu verwandeln, denn:


Wenn das keine imposante Nacht wird, dann weiß ich auch nicht.

Mittwoch, 16. September 2009

Twitterspamtestwoche, Tag 2


"Das hältst du keine Woche durch, Blod."

Der zweite Tag meiner hochwissenschaftlichen Twitterspamtestwoche liegt nunmehr hinter mir. Ist das eine anstrengende und langweilige Kacke. Aber im Leben einer Forscherin gibt es nicht immer nur nobelpreisverdächtige Dinge zu entdecken. Man muss sich auch mal opfern. Der Gesellschaft sozialkritisch den Spiegel vorhalten und sich selbst zum Affen machen. Ich halte durch.



Süße Qual


Ich kann mich gut in die Lage der Kinder hineinversetzen. Exakt genau so geht es mir, wenn ich auf irgendeiner lahmen Party auf die Eröffnung des Buffets warte. Wenn ich nüchtern bin, mache ich es wie der Junge am Anfang und überbrücke die Zeit mit Grimassenschneiden und halte Hände und Nase in den Nudelsalat, bis das gute Zeug dann endlich freigegeben wird und ich mich vollstopfen kann. Betrunken verhält es sich dann wie mit dem Mädchen ab 03:00 - die macht es komplett richtig.

Dienstag, 15. September 2009

Hochwissenschaftliche Twitterspamtestwoche

"Die Leute, die twittern, dass sie "dann mal grade Essen machen" oder "Wäsche" oder "Häufchen" oder "nun vor dem TV sitzen" müssen ein unglaublich einfaches und glückliches Leben führen. Sie sind langweilig, aber meinen, dass es andere tatsächlich interessiert. So herrlich doof möchte ich manchmal auch sein."
- Aber letztlich ist Twitter dafür ja gemacht worden. Blogs sind ja auch voll von sowas.
"Ja... und ich kann es einfach nicht verstehen. Das wäre so, als erzählte ich der Welt, dass meine Katze eine verfilzte Stelle auf dem Rücken hat und ich überlege noch, ob ich sie rausbürsten oder abschneiden soll. Ich verstehe nicht, wie derartige Einträge Unmengen an Verfolgern einbringen können. Geschweige denn, dass es sie FESSELT. Es ist das Essen, oder? Sie schreiben immer alle übers Essen, wünschen Guten Morgen, Gute Nacht, verlinken, posten Bilder. Ich sollte ne hochwissenschaftliche Testwoche starten, in der ich Twitter zuspamme, nur um zu gucken, ob es daran liegt."




Meinen Account gibt es hier. Ich verfolge derzeit 34 Twitterer, 27 anständige Twitterer verfolgen mich. Im besten Fall gehe ich mit der selben Anzahl wieder heraus, ansonsten haben wir den Beweis dafür, dass Quantität eben doch besser zieht als Qualität.

Dienstag, 8. September 2009

Da dreht sich Fu in der Sockenkiste um

Heute, verehrte Gäste, ist der Weltalphabetisierungstag. Ein Tag, der sich der Bildung und hauptsächlich den Menschen widmet, die weder lesen noch schreiben gelernt haben.

Welch schöner Anlass, um mal wieder im Bücherregal zu kramen und euch zu erzählen, welche Bücher mich in der letzten Zeit so richtig getoucht haben.

Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel soll den Leser laut Klappentext "wieder an Gott glauben lassen" und wird, sogar recht überzeugend, als wahre Geschichte ausgegeben. Die Behauptung entpuppte sich nach kurzer Eigenrecherche als Humbug, bzw. Zugpferd. Es ist auch kein Buch, das mich tatsächlich geistig weiterbringen konnte. Es war... nett. Ja, nett. Die Geschichte ist durchtränkt mit Metaphern und Anregungen zum Nach- und Weiterdenken. Laut Rezensionen scheint das für viele Leser eine immense Herausforderung gewesen zu sein und sie heben dieses Buch aufgrunddessen ziemlich in den Himmel. Das ist meiner Meinung nach übertrieben, denn mehr als umblättern musste ich bei der Lektüre nicht. Knappe 400 Seiten Kurzweil rocken allerdings, wenn man sich grad mal nicht mit dicken Schinken auseinandersetzen möchte.


Benjamin von Stuckrad-Barre ist zahlreich in meinem Bücherregal vertreten und ich habe zumindest drei seiner Publikationen bereits in meiner zarten Jugend gelesen - und nicht verstanden. Nun packte mich vor ein paar Wochen der Eifer und ich nahm sie mir erneut vor. Hintereinander weg gelesen wird es bisweilen etwas anstrengend und fad, unterhält aber ganz fabelhaft. Genau die drei Bücher (Solo-, Livealbum und Remix 1), die ich früher nicht verstand, sind meiner Meinung nach die am besten gelungenen. Ab Remix 2 wird es dann zäh und man überspringt gerne mal ein Kapitel, weil einem das Thema, für das man ohnehin nicht empfänglich ist, nicht einmal durch attraktive Schreibe interessant erscheint. Doch der gute Benjamin hat es, natürlich mit Ausnahmen (Koks!)*, immer gut verstanden, mich zu beflügeln und erfüllt ein bisschen schreibliche Vorbildfunktion.

*Genau so hätte er das nun auch formuliert.


Ja, ich tat es tatsächlich. Ich habe Twilight gelesen. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass es ein Geschenk von einer wunderbaren Freundin war und ich hin und wieder eh dazu neige, leicht verdauliche Kost dankbar in mich aufzusaugen. Das Erstlingswerk ist erschreckend einfach geschrieben und man schämt sich nach jedem beendeten Kapitel fast ein wenig, etwas so simples in den Händen zu halten. Dass die Geschichte tatsächlich von einer erwachsenen Frau stammt, mag man, bei so viel pubertärer Schwärmerei darin, gar nicht glauben. Immer wieder kommen sich die beiden Hauptprotagonisten näher und als Leser ist man geneigt zu schreien "Nun poppt doch endlich mal!", aber mehr als Mormonengedankentum ist nicht drin. Doch dieses Buch ist mit all seiner niedlichen Leichtigkeit gut und vermag den Leser für einen Moment von Schwere, Arsch und Titten abzulenken.

Alice im Wunderland von Lewis Carroll - ein Klassiker. Es lag schon viel zu lange ungelesen bei mir herum. Man stelle sich nur vor, ich hätte es tatsächlich schon vor fünf, zehn oder gar zwölf Jahren gelesen. Bis heute wäre es von mir schon unzählige Male wieder hervorgeklaubt worden. Eine Unglaublichkeit. Aber ich freue mich schon darauf, es ab nun immer wieder in den Händen halten und neue Dinge darin entdecken zu können.

Ausweitung der Kampfzone von Michel Houellebecq bekam ich auf einer Reise von meinem liebsten Freund geschenkt. Es ist ein menschenverachtendes und hasserfülltes Buch - ganz entzückend! Es zeigt auf, wie sehr sich die heutige Generation von Geld, Aussehen und Sexualität (ver)leiten lässt und die Hauptfigur betrachtet diesen Zustand resignierend und neidvoll. Das ist es, was die Geschichte traurig macht. Während man liest, fühlt man sich von Zeit zu Zeit so unwohl und muss sich beherrschen, nicht ähnlich gramvollen Gedanken zu verfallen. Nachdem ich die letzten Seiten noch leidvoll in mich aufsog und das Buch dann ersterbend zuklappte, trug ich noch ein paar Stunden ein grauenvolles Gefühl mit mir herum. Das ist nun glücklicherweise abgeklungen und zurück blieben eine Anzahl an Lieblingszitaten, wovon ich eines ausdrücklich wiedergeben möchte:

"Welch ein Kontrast zur absoluten, wunderbaren Macht des Lesens! Ein Leben lang nichts als lesen, das hätte meine Wünsche erfüllt; ich wusste es schon mit sieben Jahren. Die Beschaffenheit der Welt ist schmerzhaft und ungeeignet; ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändern lässt. Wirklich, ein mit Lesen ausgefülltes Leben hätte mir besser gepasst.
Ein solches Leben war mir nicht vergönnt."

Sonntag, 6. September 2009

So I'll be sailing on

Herzgeliebte Leserschaft,

die einzigen Menschen, die meinen Blog noch hoffnungsvoll und stoisch aufrufen, werden wahrscheinlich enge Freunde und ja, meine Eltern sein. Aber feiern wir halt ganz klein, ganz privat meine Rückkehr in die Blogosphäre.

Lassen wir zunächst einen wilden Wust Bilder bezeichnend für das vergangene halbe Jahr sprechen...




Der kritische Beobachter wird vielleicht denken, man habe nur gesoffen und dem lasterhaften Lotterleben gefrönt. Mitnichten! Der aufmerksame Beobachter meint zu erkennen, man habe eine schöne Zeit gehabt. Stimmt soweit. Der detektivmäßig kombinierende Beobachter wird erkennen, dass nichts darauf schließen lässt, man habe die Liebe seines Lebens an seiner Seite gehabt. Jawoll. Mal abgesehen vom plakativen Hilfeschrei auf der Hand - das lag tatsächlich im Suff begründet und man ließ immerhin Optionen.

"Man merkt, dass du dich nicht entspannen kannst, Blod. Sieh dir doch nur deinen Blog an. Du vergisst dich selbst."

Es war ein schmerzender Prozess, der mich erkennen ließ, dass ich mich allein tatsächlich wohler fühle. Und nun sitze ich hier seit knapp einer Woche - ruhig, allein, glücklich und Single.

Ach, mein Blog... was habe ich dich vermisst.